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Der deutsche Begriff "Garten" leitet sich von "Gerte" (indogermanisch "gher" und später "ghortos") ab und ist etymologisch mit engl. "yard" (Hof), franz. "jardin" (Garten), skand. "gaard" (Hof) und slaw. "grad" (Burg, Befestigung, Umfriedung) verwandt. Gemeint sind Weiden-, Haselnussruten o.a., die - ineinander verflochten - früher den Garten umfriedeten. Garten heißt also ursprünglich umfriedetes bzw. eingefasstes Land, und stand unter besonderem rechtlichem Schutz (Gartenfrieden). Gärten werden nicht nur angelegt, um einen direkten Ertrag zu ernten (Nutzgarten), sondern um einem künstlerischen, spirituellen, religiösen, therapeutischen Zweck bzw. der Freizeitgestaltung und Erholung zu dienen (Ziergarten).
Zu jeder Jahreszeit möchten wir unser Haus und den Garten in die richtige Stimmung versetzen. Zu Ostern hängen wir an die Sträucher oder Bäume bunte Dekoeier, und Hasen aus Keramik zieren unseren Eingang, Osterglocken in einer Schale heißen den Besucher willkommen. Im Sommer geben Blüher (ob Strauch, Busch oder Baum) in leuchtenden Farben den Ton an. Dazwischen haben wir schöne Gartenfiguren versteckt. Auch der Herbst kann sich von seiner schönsten Seite zeigen. Jetzt überwiegen leuchtende Herbstblätter in der Dekoration. Auch der Winter lädt zum dekorieren ein. Mit etwas Glück kann man schneebeladene Sträucher und Bäume mit Lichterketten geschmücken. Jede Jahreszeit lädt nach getaner Dekoration zum träumen ein. Und die Verschnaufpause haben wir uns redlich verdient.
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